Für Frauenärzt*innen

Zusammen entwickeln wir die Versorgung schwangerer Frauen in Schleswig-Holstein weiter

M@dita steht für „Mutterschaftsvorsorge@digital im Team von Anfang an“ und möchte Sie bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit mit werdenden Müttern unterstützen – unter anderem durch eine speziell entwickelte, digitale Lösung sowie die Vernetzung von medizinischen und sozialen Strukturen.

Mitmachen können alle niedergelassenen Frauenärzt*innen in Schleswig-Holstein. Grundlage ist ein Versorgungsvertrag nach § 140a SGB V. Das Versorgungsprogramm selbst richtet sich an Versicherte der AOK NordWest und der Techniker Krankenkasse.

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Diese Frauenärzt*innen und
Hebammen sind schon dabei!

Ihre Vorteile auf einen Blick

Die Rundumversorgung von Schwangeren mit besonderem Betreuungsbedarf im Blick

  • Ergänzendes Screening für die Bedarfs- bzw. Risikoermittlung zu psychosozialen Belastungen, Alkohol, Drogen, Rauchen und zu Ernährungsrisiken.
  • Bei Identifikation eines Unterstützungsbedarfs steht eine Übersicht zu passenden Interventionsangeboten im Portal zur Verfügung (Regional- und Onlineangebote aus dem M@dita-Netzwerk Schleswig-Holstein).
  • Für den zusätzlichen Betreuungsaufwand der Schwangeren werden Sie durch den Versorgungsvertrag nach § 140a SGB V  automatisiert vergütet.

„Als Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte SH kann ich den Frauenärzt*innen in den Praxen die Teilnahme an M@dita mit gutem Gewissen für eine bessere Versorgung ihrer Schwangeren empfehlen. Wenn Frauenarztpraxen in Schleswig-Holstein an M@dita teilnehmen, müssen ihre Schwangeren sich nicht entscheiden: Gedruckter oder elektronischer Mutterpass – es wird ihnen beides zur Verfügung gestellt.

Mit innovativen, digitalen Versorgungsformen außerhalb einer häufig störanfälligen Praxissoftware gibt es in Schleswig-Holstein schon durch andere Projekte sehr gute Erfahrungen. M@dita bietet dieselben Vorteile zusammen mit gutem, schnellem Support und unkomplizierter Dokumentation und Abrechnung.

Durch strukturierte Anamnese- und Risikofragebögen verbunden mit digital aufbereiteten Angeboten für spezielle Beratungskomplexe soll eine Entdeckung und Betreuung von Risikoschwangerschaften ermöglicht werden.“ 

Doris Scharrel (Ärztliche Leiterin des M@dita-Programms)

Gemeinsam zum Ziel: Gesunde Mütter, gesunde Babys

Mit dem seit Anfang 2020 über den Innovationsfonds geförderten Programm (mehr Infos hier) möchte M@dita gemeinsam mit Ihnen dazu beitragen, die Früh- und Mangelgeburtenrate zu senken und den Anteil der vier Monate nach der Geburt voll gestillten Kinder zu erhöhen.

Mithilfe einer digitalen Lösung und der systematischen Verknüpfung von medizinischen und sozialen Strukturen sollen neue Impulse für eine zukunftsfähige und interdisziplinär ausgerichtete Schwangerenversorgung entstehen.

M@dita besser kennenlernen und mit dabei sein!

Erfahren Sie vorab in einer unserer 30-minütigen Programmvorstellung, wie M@dita funktioniert. Gerne können Sie auch direkt an der technischen Einweisung teilnehmen. Diese ist auch Voraussetzung für die Programmpartnerschaft. Melden Sie sich direkt online an!

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Ihre Fragen – unsere Antworten

Rund um den Selektivvertrag

Was bedeutet der M@dita-Selektivvertrag für meine Regelversorgung?

Durch den M@dita-Selektivvertrag nach § 140a SGB V können Sie Leistungen anbieten und abrechnen, die über die Regelversorgung hinausgehen. Das bedeutet, dass M@dita ein Add-on zu der Versorgung nach Mutterschafts-Richtlinien darstellt und diese nicht einschränkt. Sowohl Hebammen als auch Frauenärzt*innen, die auch sonst mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, können dem Selektivvertrag beitreten und die zusätzlichen Leistungen erbringen und abrechnen.

Rund um das M@dita-Programm

Wobei erleichtert das M@dita-Programm meine Arbeit?

Das Programm unterstützt Ihre Arbeit auf verschiedenen Wegen:

  • Durch eine Nachrichtenfunktion im M@dita-Portal wird die Kommunikation zwischen Hebammen und Frauenärzt*innen erleichtert.
  • Sie erhalten eine strukturierte Übersicht zu regionalen Unterstützungsangeboten für Schwangere in einer von uns erstellten Datenbank.
  • Mit dem integrierten digitalen Fragebogen zur Anamnese von lebensstilbezogenen Risiken haben Sie alle wichtigen Fragen im Blick und können die Antworten direkt festhalten und dokumentieren.
  • Eine im M@dita-Programm inkludierte kostenfreie Fortbildung in motivierender Gesprächsführung erleichtert auch außerhalb von M@dita die Kommunikation mit ihren Patientinnen. Sofern Sie keinen Nachweis über die Teilnahme einer ähnlichen Fortbildung haben, ist die Teilnahme verpflichtend. Sie können sich acht Fortbildungspunkte durch die Ärztekammer Schleswig-Holstein anrechnen lassen.
  • M@dita unterstützt Sie bei der Terminabstimmung mit den Schwangeren.
  • Die Abrechnung Ihrer Leistungen im Rahmen des M@dita-Programms erfolgt automatisiert per Klick.
  • Sie werden im Rahmen der technischen Einweisung in das M@dita-Portal auf die Arbeit mit einem digitalen Mutterpass vorbereitet. Die technische Einweisung ist durch die Ärztekammer Schleswig-Holstein mit zwei Fortbildungspunkten der Kategorie A als ärztliche Fortbildung anerkannt.

Kann eine Schwangere am M@dita-Programm teilnehmen, wenn sie nicht in Schleswig-Holstein wohnt?

Ja, die Schwangere kann teilnehmen, wenn sie bei der AOK NordWest oder der Techniker Krankenkasse versichert ist und von einer/m M@dita-Partner*in (Frauenärzt*in und/oder Hebamme) betreut wird.

Kann eine Schwangere im M@dita-Programm auch nur durch eine Hebamme ODER Frauenärzt*in betreut werden?

Ja, Sie können alle Leistungen auch alleine abrechnen (einzige Ausnahme ist die Komplettierung des Teams). Die teilnehmende Hebamme oder die/der teilnehmende Frauenärzt*in sollte dann alle Daten aus dem Mutterpass in den digitalen Mutterpass übertragen.

Wie funktioniert die Abrechnung im M@dita-Programm?

Bei der Nutzung des M@dita-Portals werden die erbrachten Leistungen automatisch erfasst und quartalsweise abgerechnet. Die Abrechnung und Auszahlung erfolgt über die Ärztegenossenschaft Nord eG.

Rund um das M@dita-Portal

Ist M@dita eine DIGA oder ein Medizinprodukt?

Nein, M@dita ist keine DIGA und kein Medizinprodukt. Es handelt sich um ein vom G-BA gefördertes Innovationsprojekt. Die neue Versorgungsform hat das Ziel, die Rate an Früh- und Mangelgeburten zu senken sowie den Anteil der Kinder zu erhöhen, die vier Monate nach der Geburt voll gestillt werden. Auch M@dita hat einen digitalen Anteil – das M@dita-Portal und die M@dita-App. Das M@dita-Portal, in dem Sie als Frauenärzt*in oder Hebamme arbeiten, ist webbasiert. Sie benötigen dazu keine eigene Software.

Kann das M@dita-Portal Diagnosen feststellen oder Therapieentscheidungen treffen?

Nein. Das M@dita-Portal stellt keine Diagnosen fest und trifft keine Therapieentscheidungen. Es dient der Dokumentation im digitalen Mutterpass, der Kommunikation zwischen Hebamme und Frauenärzt*in, beinhaltet eine Risikoanamnese mit digitalem Fragebogen und unterstützt teilnehmende Hebammen und Frauenärzt*innen durch den Zugriff auf eine Datenbank, die regionale Unterstützungsangebote und Onlineprogramme für Schwangere zu den Risikofaktoren Rauchen, Alkohol, Drogen, Ernährung und psychosoziale Belastungen enthält.

Haben die Krankenkassen Einsicht in das M@dita-Portal?
Nein, die Krankenkassen haben keine Einsicht in das M@dita-Portal. Sie können ausschließlich die Abrechnungsdaten sehen. Weitere Spezifikationen können Sie dem Datenflusskonzept entnehmen. Siehe hier „Versorgungsvertrag nach § 140a SGB V“ Anlage 10.

Wie lange ist der Registrierungslink gültig?

Aus Sicherheitsgründen läuft der Registrierungslink nach 24 Stunden ab. Bei Bedarf können Sie jederzeit einen neuen Registrierungslink beantragen. Wenden Sie sich dazu an unsere Supporthotline oder schreiben uns eine E-Mail. Sie erreichen uns werktags zwischen 9 und 17 Uhr unter der Telefonnummer 040-2262114980 oder per E-Mail unter info@madita.online.

Kontaktieren Sie mich gerne!

Martin Knüttel

Programmmanager
Ansprechpartner für Frauenärzt*innen

Mobil: +49 159 04835722
Telefon: 040 22621149-80
E-Mail: m.knuettel@madita.online